Genprofil

PDE6C-assoziierte Achromatopsie

Was PDE6C im Zapfen leistet, wie die Erkrankung klinisch eingeordnet wird und wo die Forschung steht.

Genetischer FachinhaltRedaktionell quellengeprüft; externe Fachprüfung noch offen
Zuletzt geprüft20.08.2026
Etablierte KrankheitsursacheForschungsstand 20.08.2026

Funktion des Gens

PDE6C kodiert die katalytische α′-Untereinheit der zapfenspezifischen Phosphodiesterase. Sie ist entscheidend für die Signalweiterleitung und Erholung der Zapfen nach Lichtreizen.

Klinische Einordnung

PDE6C ist eine seltene Ursache. Je nach Varianten und Befund kann die Abgrenzung zu anderen Zapfenfunktionsstörungen oder Zapfendystrophien wichtig sein.

Diagnostik

Die Zuordnung erfolgt durch molekulargenetische Diagnostik zusammen mit dem klinischen Befund. Ein einzelner Variantenbericht sollte fachgenetisch interpretiert werden: Nicht jede gefundene Genvariante ist krankheitsverursachend, und die Diagnose setzt in der Regel passende biallelische pathogene oder wahrscheinlich pathogene Varianten voraus.

Therapie und Forschung

Präklinische Gensupplementierungsansätze werden untersucht. Eine klinisch etablierte oder zugelassene Therapie steht nicht zur Verfügung.

Keine individuelle Prognose aus dem Gennamen

Gen, Variante, Netzhautstruktur, Alter, Sehfunktion und weitere Faktoren wirken zusammen. Diese Seite kann keine persönliche Prognose oder Studieneignung bestimmen.

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